Das Bestellerprinzip bei Immobilien: Wir erläutern Ihnen die wichtigsten Fragen!


Der eine beauftragt die Dienstleistung eines Maklers, die Kosten hierfür muss jedoch ein anderer tragen. So sah es lange Zeit aus, wenn eine Wohnung zur Vermietung stand. Voraussichtlich ab dem 1. Juni 2015 gilt das Bestellerprinzip. Welches sagt, derjenige der den Makler engagiert muss auch die Kosten tragen. Doch was bedeutet eigentlich das Bestellerprinzip und kann die Courtage des Maklers verhandelt werden oder ist diese festgelegt? Diese und weitere Fragen haben wir für Sie zusammengefasst.


 

 

  • Was bedeutet das Bestellerprinzip?

    Das Bestellerprinzip besagt "Wer bestellt, der bezahlt". Demnach darf der Makler dann kein Geld mehr von dem Wohnungssuchenden verlangen sondern nur vom Vermieter. Es sei denn der Makler handelt ausschließlich im Auftrag des Wohnungssuchenden.

  • Kann der Makler z. B. durch eine Ablösesumme das Gesetz umgehen und auf diese Weise Geld vom Wohnungssuchenden verlangen?

    Nein, denn um eine solche Umgehung  von Gesetzen zu verhindern, gibt es das sogenannte Gesetz der Regelung der Wohnungsvermittlung. Das heißt, dass alle Formularverträge und individuellen Vereinbarungen zwischen dem Makler und dem Wohnungssuchenden unwirksam sind, wenn diese zu einer Umgehung des Gesetzes führen.

  • Kann die Maklercourtage verhandelt werden oder ist diese gesetzlich geregelt?

    Nach dem Wohnungsvermittlungsgesetz ist nur eine Höchstgrenze von zwei Nettokaltmieten zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer gegenüber dem Wohnungssuchenden vorgesehen.

  • Gilt das Bestellerprinzip auch für den Kauf von Immobilien?

    Nein, das heißt beim Ver- und Ankauf von Immobilien wird sich nichts ändern. Das Bestellerprinzip gilt lediglich für die Wohnungsvermittlung.

 

Für Fragen stehen wir Ihnen gerne unter 07541 / 356 18 21 zur Verfügung!

Werden Sie Fan -

und erfahren Sie zuerst was auf dem Immobilienmarkt in Friedrichshafen passiert!

Immobilienmakler in Friedrichshafen und Lindau auf Facebook