gut zu wissen


Bestellerprinzip

Der eine beauftragt die Dienstleistung eines Maklers, die Kosten hierfür muss jedoch ein anderer tragen. So sah es lange Zeit aus, wenn eine Wohnung zur Vermietung stand. Seit dem 1. Juni 2015 gilt das Bestellerprinzip. Welches sagt, derjenige der den Makler engagiert muss auch die Kosten tragen. Doch was bedeutet eigentlich das Bestellerprinzip und kann die Courtage des Maklers verhandelt werden oder ist diese festgelegt? Dies und weitere Fragen haben wir für Sie zusammengefasst.


Das Bestellerprinzip bei Immobilien: Wir erläutern Ihnen die wichtigsten Fragen!


  • Was bedeutet das Bestellerprinzip?
    • Das Bestellerprinzip besagt "Wer bestellt der bezahlt". Demnach darf der Makler dann kein Geld mehr von dem Wohnungssuchenden verlangen sondern nur vom Vermieter. Es sei denn der Makler handelt ausschließlich im Auftrag des Wohnungssuchenden!
  • Kann die Maklercourtage verhandelt werden oder ist diese gesetzlich geregelt?
    • Nach dem Wohnungsvermittlungsgesetz ist nur eine Höchstgrenze von zwei Nettokaltmieten zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer gegenüber dem Wohnungssuchenden vorgesehen.
  • Gilt das Bestellerprinzip auch für den Kauf von Immobilien?
    • Nein, das heißt beim Ver- und Ankauf von Immobilien wird sich nichts ändern. Das Bestellerprinzip gilt lediglich für die Wohnungsvermittlung.

 


Sie haben hierzu noch Fragen? Wir stehen Ihnen gerne telefonisch zur Verfügung 07541 / 356 1821


Neues GEG (Gebäudeenergiegesetz) tritt ab 01. November 2020 in Kraft


Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) legt energetische Anforderungen an beheizte oder klimatisierte Gebäude fest. Worauf es bei einer Erneuerung oder Modernisierung ankommt.

  • Das Gesetz enthält Vorgaben zur Heizungs- und Klimatechnik sowie zum Wärmedämmstandard und Hitzeschutz von Gebäuden.
  • Die energetische Mindestanforderungen an Neubauten sind etwas geringer als in der zuvor geltenden Energiesparverordnung (EnEV).
  • Eigentümer von Bestandsgebäuden müssen bestimmte Nachrüst- und Austauschpflichten erfüllen.
  • Beim Neubau gibt das GEG bestimmte Anteile an regenerativen Energien vor, die das Gebäude zum Heizen oder Kühlen verwenden muss.

(Quelle: https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/energie/energetische-sanierung/geg-was-steht-im-neuen-gebaeudeenergiegesetz-13886)


Infos über das neue Gesetz zur Makler - Provision ab 01.01.2021

Die Vergütung, die ein Makler für den erfolgreichen Verkauf einer Immobilie erhält, wird in den einzelnen Bundesländern zurzeit unterschiedlich gehandhabt. Obwohl es bisher keine gesetzliche Regelung gibt, werden die Maklerkosten in vielen Bundesländern zu gleichen Teilen von dem Käufer mit dem Verkäufer übernommen.

Die neue Regelung soll laut dem Gesetz ab dem 01. Januar 2021 für alle Haus- und Wohnungskäufe gelten. Künftig soll es nicht mehr möglich sein, dass der Käufer einer Immobilie die Kosten alleine trägt. Voraussetzung für diese Bestimmung ist es, dass auch der Verkäufer den Makler mit dem Verkauf des Hauses beauftragt hat.

In einem weiteren Abschnitt wurde die Textform für Maklerverträge verbindlich festgelegt. Dies bedeutet, dass ein Maklervertrag zukünftig nur noch rechtswirksam ist, wenn er schriftlich abgeschlossen wurde. Aus einer mündlichen Vereinbarung können künftig keine Rechte und Pflichten mehr abgeleitet werden.

Der Gesetzgeber verfolgt mit der Neuregelung der Maklercourtage die Absicht, die Kaufnebenkosten nicht allein dem Käufer einer Wohnung oder eines Hauses aufzubürden.

 

(Quelle: https://www.ihr-maklervergleich.de/news/neues-gesetz-zur-maklercourtage-zum-112021-gueltig)


3% Steuerersparnis für die Maklercourtage bis Ende 2020

Die Senkung der Mehrwertsteuer von 19% auf 16% bis Ende 2020 führt zur Senkung der Maklercourtage um 3%.

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